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View Full Version : [Shounen] [German] Double Arts Chapter 15 by Oskorei


Oskorei
07-09-2008, 02:02 PM
Based on Shrimpy's English translation, thank you!
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1
Text in den Panels: Die Fähigkeit die Welt zu verändern…// beginnt in dem Glauben, das du es kannst.
Text in der Mitte: Kapitel 15 – Priesterin

2
Box: Bis zur Ankunft der Falzen Einheit// dauerte es noch 3 Tage.// Wir zogen in einen anderen Gasthof// und ließen die Zeit still an uns vorüber ziehen.
Elraine: …wow!! Du kannst wirklich gut kochen!!
Kiri: Ich bitte dich, jeder kann Frühstück machen.
Elraine: Ähm… na ja… ich nicht…

3
Elraine: Sui-san wird nicht zurückkommen, oder?// Ich frage mich wie sie wohl klar kommt.
Kiri: Hm? Ach, der geht’s bestimmt blendend.
Elraine: Es wäre echt toll, wenn wir unser Frühstück mit Fallan-san zusammen essen könnten.
Kiri: …da fällt mir ein, als ich ihm gerade seinen Teller herüber getragen habe, hat sich sein Gesichtsausdruck plötzlich verändert.// Ob er wohl normalerweise nicht frühstückt?
Fallan: …// Ich hätte ihm sagen sollen, dass ich Karotten nicht ausstehen kann…
Elraine: …aber… es schmeckt wirklich gut…
Kiri: Hey, dein Ärmel…// Da ist ja ein Riss drin.
Elraine: Äh? Oh… (klein: tatsächlich)
Kiri: *seufz* Warte mal…

4
Elraine: Uahh!!// W… Wahnsinn!!// Nicht das ich es extra sagen müsste, aber du bist unglaublich!!
Kiri: Heh, heh, heh. Unterschätze niemals den Sohn eines Schneiderehepaars.// Ich helfe meinen Herrschaften immer mit unseren Waren.// Ich bin ziemlich gut im Nähen.
Text: Wow, ist wie neu.
Auf dem Ärmel: Bär
Elraine: Warum hast du denn das da drauf genäht?!
Kiri: Hm? Warum nicht… steht dir perfekt.
Elraine: Mach das bitte wieder ab!!!

5
Elraine: Mhh…// Und du bist dir sicher, dass das nicht mehr abgeht…?
Kiri: Ja, und darum lass es einfach.
Elraine: Niemals! Ich meine, dass sieht irgendwie gruselig aus…
Kiri: Aber eins stinkt mir.// Mir ist klar das wir mit dem Hauptquartier in Kontakt bleiben müssen und so,// aber das heißt, dass wir in die Öffentlichkeit gehen müssen.
Elraine: …es ist gefährlich, aber wir haben keine andere Wahl.// Deswegen gehen wir ja auch so früh los.// Und ich trage deswegen meine Robe.
Fallan: …ja, aber// es macht einen großen Unterschied ob du sie trägst, oder nicht.// Ohne siehst du aus wie eine ganz gewöhnliche Passantin, und keiner kommt auf die Idee, du könnest eine Priesterin sein…

6
Heine: …
Kiri: Na ja, das stimmt, aber// ist es nicht wichtiger, dass die Gazellen ihr Gesicht nicht erkennen?
Heine: Ahhhhh!// Sind sie etwa… Schwester Elraine?!// Sie sind es, oder?!
Kiri/Fallan: Hm?
Heine: Wow!! Was macht Ihr hier?!// Ich dachte Ihr wärt in Turm!
Elraine: Ähm… Wer bist du?
Heine: Ahaha!// Kein Wunder, dass Ihr mich nicht kennt, Elraine-sama.

7
Heine: Ich bin nicht im Hauptquartier aufgewachsen, so wie Ihr.// Aber als ich zum Training dort war, haben alle nur von Euch geredet!
Elraine: Oh, ach so…
Heine: Ich habe Euch immer bewundert, Elraine-sama!// Und ich wollte Euch wenigstens einmal persönlich begegnen!// Aber ich hätte nie gedacht, dass das hier sein würde…// Wow, mir fehlen die Worte!// Oh ja, und er muss dieser Kiri Luchile-sama sein, von dem alle geredet habe!!
Elraine: A-ha, äh… -sama…// Du musst nicht so formell mit uns reden, weißt du.// Wir sind schließlich alle ungefähr gleich alt.
Heine: Oh?// Echt jetzt?// Da fällt mir echt ein Stein vom Herzen// Ich bin, irgendwie, nicht so gut im formell reden, wisst ihr?// Also, dann geht das klar, ja? Ich rede ganz normal!
Kiri/Elraine: Sie ist ein ganz anderer Mensch…!!

8
Heine: Ich bin Schwester Heine!// Eine ganz gewöhnliche Otto-Normalpriesterin!// Ich bin, irgendwie, hier von wegen Arbeit und so.// War grade auf dem Rückweg von ein paar Behandlungen, wisst ihr?// Aber, Wow! Ich bin, irgendwie, so was von glücklich! Ich bin das glücklichste Mädchen der Welt! Irgendwie, Kiri-san zu treffen, den Typen, der Immun gegen Treu ist!// Ich wollte dich sooooo gerne kennen lernen! Du bist, irgendwie, so was wie unser Wunschstern.// Das, und…
Kiri: …
Heine: Ich wollte, irgendwie, unbedingt meine persönliche Heldin kennen lernen, die „Weiße Fee“!!// Hey!! Kiri-san!! Hör auf zu lachen!!// Ich meinte das, irgendwie, mit dem aufrichtigsten Respekt!
Kiri: …die …weiße Fee …und ihr anbetungswürdiger Bär-Aufnäher… pfffftt!!!
Elraine: Du warst doch derjenige, der den da drauf gemacht hat!!
Heine: !
Text: Bär?

9
Heine: Woah!!// Das ist, irgendwie, richtig gut gemacht!!
Elraine: N-Nein…// Das ist…!
Heine: Äh?!// Du hast das gemacht, Kiri-san??// Wahnsinn!! Das ist, irgendwie, so was von gut gemacht!// Du bist klasse!// Um, irgendwie, ehrlich zu sein, ich hab so Zeug auch mal gemacht…// Na ja, nicht genau so was… aber als ich ein kleines Mädchen war,// habe ich, irgendwie, immer gemalt… du weißt schon…// ’tschuldigung, bin vom Thema abgekommen…
Elraine: Hm?? Du hast mal gemalt?
Text: Das ist toll
Heine: Ne, weil… irgendwie hab ich das schon vor langer Zeit aufgegeben.// Hat mir immer Spaß gemacht, meine Bilder anderen Leuten zu zeigen.// Irgendwie, Mama und Papa und so.
Kiri: …ja,// ich weiß was du meinst.

10
Heine: Aber, irgendwie, hab ich das ständig gemacht.// Meine Eltern waren, irgendwie, total genervt davon.// Die waren, irgendwie, immer total angepisst, wenn ich Scheiße gemalt habe und so, weiß du?
Kiri: Haha! Ja, kenn ich! Meine Alten haben sich immer totgelacht!
Elraine: Was zum Henker haben die beiden gemalt?!
Kiri: Irgendwie// bist du wirklich, wie soll ich sagen…// fröhlich.
Heine: ?
Kiri: Ich meine, deine Arbeit ist eine wirklich ernste Sache, oder?// Ich hätte erwartet das du düsterer bist und so.// In etwa wie sie.
Elraine: Was ist an mir düstern??
Heine: …ich glaube du verdrehst da was,// du kannst diese Arbeit nicht machen, wenn du keine positive Einstellung hast!// Und, irgendwie,…// mache ich diese Arbeit unheimlich gerne.// Ich finde es ist eine richtige Ehre, eine Priesterin zu sein.

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Elraine: Wow…// das ist wirklich beeindruckend.// Ich habe es nie als Ehre oder so etwas gesehen,// eine Priesterin zu sein…// Ich habe mich immer nur über die Pflichten und die Art, wie andere mich behandelt haben beschwert.// Nicht einmal habe ich so gedacht wie du.
Heine: Nein, nein, nein!// Ich komme, irgendwie, nicht mal ansatzweise an dich heran, Elraine-san.// Ich habe noch längst nicht so viel geleistet wie du.
Elraine: Nein, wirklich! Du bist trotzdem klasse!// Ich bin total überwältigt!
Kiri: Na, da habe sich ja zwei getroffen.
Heine: …und, irgendwie,// wollte ich anfangs gar keine Priesterin sein.// Das war… wie soll ich sagen…// Na ja, es war, irgendwie, eine wirklich düstere Geschichte.// Ich bin auf Grund der Situation,// die sich nach dem Tod meiner Eltern an Treu ergeben hat, Priesterin geworden.
Elraine: !

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Elraine: Sie hat…// das Selbe erlebt wie ich…
Heine: Natürlich// hat meine Familie, irgendwie, eine Priesterin gerufen.// …aber,// als sie da war,// war es bereits zu spät.// !// Damals gab ich ihr an allem die Schuld.// Denn wäre sie rechtzeitig gekommen,// dann wäre niemand gestorben.

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Heine: Letztendlich// nahm die Priesterin mich auf, machte mich zu einer von ihnen.// Ich habe es wirklich gehasst.// Ich wollte meinen Traum, Malerin zu werden, immer noch nicht aufgeben.// Bis an einem Tag// einfach alles schief lief,// und ich letztlich// auch zu spät kam.// Ich wusste sofort, dass ich nichts mehr tun konnte.// Und ich wusste genau, wie diese Leute sich fühlen mussten.// Aber was glaubt ihr,// was diese Leute zu mir sagten?

14
Heine: „Vielen Dank“// „Vielen, vielen Dank“// dass du für unser Enkelkind bis hierher gekommen bist.// …in dem Moment schämte ich mich, irgendwie, total.// Dafür, dass ich jener Priesterin immer die Schuld für das gegeben habe, was passiert war,// obwohl ich eigentlich hätte dankbar sein sollen…// Seit damals, habe ich mir immer alle Mühe gegeben,// selbst wenn es nur um ein einzelnes Leben ging.// Ich entschloss mich, so viele Menschen wie möglich zu retten.// Auf allen meinen Reisen,// habe ich immer so viel Dank von meinen Patienten und ihren Familien erhalten.// Und das macht mich glücklicher als alles andere.

15
Heine: Ja… irgendwie bin ich// wirklich dankbar, eine Priesterin zu sein.// Deswegen ist es mir auch egal, dass ich als Priesterin sterben werde,// oder dass ich meinen albernen Traum für diese Arbeit wegwerfen musste.// Die Hoffnung Malerin zu werden, habe ich komplett aufgegeben.// Und darum…
Elraine: Warte, warte, warte!// Bitte schiebe diesen Traum// nicht weiter hinaus.

16
Elraine: Ich…// sehe die Art, wie du lebst, Schwester Heine,// als eine, die tiefsten Respekt verdient.
Heine: Re…// Respekt?? Nein!!// Das sollte eigentlich ich sagen!
Elraine: …aber!// Um Priesterinnen zu sein, müssen wir nicht so weit gehen!// Wir müssen dafür nicht unsere Träume und Ziele aufgeben!// Das habe ich jetzt endlich verstanden.// Natürlich, wir Priesterinnen haben eine unglaubliche schwere Verantwortung zu tragen,// aber wir müssen deswegen nicht alles wegwerfen.// Wir können auch mal ein bisschen selbstsüchtig sein!// Heine-san… du solltest so viel malen können, wie du willst!

17
Elraine: Also, bitte…// verlier niemals deinen Traum aus den Augen.
Heine: …// Irgendwie…// hast du recht.// Ja…// Danke, Schwester Elraine,// du bist wirklich// die Person,// zu der ich am meisten aufschaue.
Text: Bis irgendwann mal!
Kiri: …// Hm,// so etwas aus deinem Mund zu hören…

18
Elraine: Na ja, du hast mir das beigebracht, Kiri-san.// Als wir uns kennen lernten, dacht ich, es würde mir reichen, einfach meine Pflicht als Priesterin zu erfüllen und dann zu sterben.
Text: …und selbst jetzt noch wäre ich bereit, mein Leben für Kiri-san zu geben.
Elraine: Klar, die Aufgaben einer Priesterin sind wichtig,// aber das// heißt nicht, dass wir nicht auch mal an unser eigenes Glück denken können.// …wenn wir ein Mittel gegen Treu finden,// wird sich Heine-san ihren Traum mit Sicherheit erfüllen können.
Kiri: …ja.// Wahrscheinlich…
Heine: …// Code 201// Hier ist Schwester Heine.// Ich möchte Schwester Chris sprechen.

19
Chris: Guten Tag, Heine!// Wie geht’s?
Heine: Morgen, irgendwie!
Chris: Die Ergebnisse deiner Untersuchung im Hauptquartier,// sind endlich gekommen.// Es ist sehr wahrscheinlich, dass,// nachdem du noch ein, zwei Behandlungen durchgeführt hast,// der Anfall beginnen wird… und du verschwinden wirst…
Text: Schwester Elraine…
Heine: Es gibt absolut keinen Grund,// warum Priesterinnen Hoffnungen oder Träume haben sollten…
Text: Für sie gibt es kein Licht mehr, sie hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden.
Text (klein): Was werden Kiri und Elle gegen Heines Schicksal Unternehmen?